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Unsere Leistungen

Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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Entlohnung und Sozialversicherung

Während der Teilnahme an einer Maßnahme im Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich erhält der Rehabilitand vom jeweiligen Rehabilitationsträger (also nicht von den Zoar-Werkstätten) ein Ausbildungs- oder Übergangsgeld. Für die Tätigkeit im Arbeitsbereich der Werkstatt erhält der Beschäftigte aus den Erlösen der Werkstatt ein monatliches Arbeitsentgelt.

Mit dem Tag der Aufnahme in den Berufsbildungs-oder Arbeitsbereich der Werkstatt beginnt die Versicherung in der gesetzlichen Kranken-, Renten- und Pflegeversicherung, nicht jedoch der Arbeitslosenversicherung. Daher besteht auch nach Beendigung der Beschäftigung in der Werkstatt kein Anspruch auf Arbeitslosengeld bzw. Arbeitslosenhilfe.

Die Beiträge richten sich nicht nach dem tatsächlich gezahlten Entgelt des Beschäftigten, sondern sind gesetzlich festgelegt. Liegt das Arbeitsentgelt jedoch über einer gesetzlich festgelegten Größe, so muss sich auch der Beschäftigte an der Entrichtung der Beiträge beteiligen. Das Arbeitsentgelt zählt als Einkommen und wird bei der Grundsicherung und vollstationärer Unterbringung angerechnet.