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Z - DAS ZOAR-MAGAZIN
Ausgabe 2 2017



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Kostenträger für Maßnahmen im...

Eingangsverfahren und im Berufsbildungsbereich

Beim Reha-Berater der örtlichen Agentur für Arbeit kann sich der Beschäftigungssuchende über die Möglichkeit einer beruflichen (Wieder-) Eingliederung beraten lassen. Dort wird unter Heranziehung von Fachdiensten geprüft, ob er derzeit dem allgemeinen Arbeitsmarkt zu Verfügung steht oder stattdessen eine berufsbildende Maßnahme in einer Werkstatt zu empfehlen ist.

Im letzteren Fall wird geklärt, wer für die Kosten der beruflichen Rehabilitationsmaßnahme aufzukommen hat. Kostenträger bzw. Rehabilitationsträger sind die Agentur für Arbeit oder einer der verschiedenen Rentenversicherungsträger. Grundsätzlich schließt der Bezug einer Erwerbsunfähigkeitsrente die berufliche Förderung und anschließende Beschäftigung in einer Werkstatt nicht aus.

Arbeitsbereich

Ist die berufliche Bildungsmaßnahme abgeschlossen und die Eingliederung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt oder der Übergang in weiterführende berufliche Qualifizierungsmaßnahmen (noch) nicht möglich, kann der Mensch mit Behinderung in einer Abteilung des Arbeitsbereiches einen Arbeitsplatz finden. Für geeignete Personen stehen ausgelagerte Arbeitsplätze in Betrieben des allgemeinen Arbeitsmarktes zur Verfügung.

Vor Aufnahme in den Arbeitsbereich hat der Beschäftigte beim zuständigen Sozialhilfeträger einen "Antrag auf Eingliederungshilfe in einer Werkstatt für behinderte Menschen" zu stellen. Kostenträger bzw. Rehabilitationsträger ist hier das örtliche Sozialamt.